Mecklenburger fragen – wir antworten

Wir denken heute schon an morgen – gemeinsam planen wir die Zukunft der Wärme­versorgung

Mecklenburger fragen – wir antworten

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Allgemeines Verständnis
Was soll das alles eigentlich?
Kosten und Bezahlbarkeit
Wer soll das bezahlen?
Versorgungssicherheit und Technik
Läuft das überhaupt?
Biogas, Windkraft, Photovoltaik & Co
Was kommt da auf uns zu?
Planung, Beteiligung & Vertrauen
Wer entscheidet hier eigentlich was?
Worum geht es überhaupt?
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Kommunale Wärmeplanung bedeutet, dass Gemeinden schauen, wie die Wärmeversorgung in den nächsten 10–20 Jahren organisiert werden kann – sinnvoll, klimafreundlich und bezahlbar.

Die Wärmeplanung schafft dafür zunächst einen planerischen Rahmen: Der Ist-Stand wird analysiert, Pläne der Kommune, Perspektiven und Möglichkeiten ausgelotet.

Letztlich entsteht eine Orientierung für die Kommunen - die sie nutzen können.

Warum betrifft mich das?
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Weil Heizen in Zukunft teurer werden könnte – wenn wir heute nicht planen. Es geht nicht um Vorschriften, sondern um clevere Lösungen für unsere Region.

Die Wärmeplanung soll Gemeinden helfen, die eigene Entwicklung zu planen. Und den Menschen in der Region Orientierung bieten: Kann ich mit zentralen Lösungen planen oder muss ich mich selbst um die eigene Wärmeversorgung kümmern?

Ist das wieder nur Politik von oben?
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Nein – die Gemeinde oder Stadt selbst ist verantwortlich. Und: Bürgerinnen und Bürger können mitreden.

In Akteursbeteiligungen werden die lokalen und regionalen Akteure einbezogen, ihre Sichtweise, ihre Bedarfe gehört und wo immer möglich berücksichtigt.

Was bringt das fürs Klima?
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Wärme macht ein Drittel der CO₂-Emissionen aus. Wenn wir sie besser erzeugen und nutzen, hilft das direkt – auch bei den Heizkosten.

Bringt mir das auch was oder nur dem Klima?
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Das Schöne: Es bringt dir etwas - UND es nutzt dem Klima.

Denn es geht um langfristig bezahlbare Wärme in deinem Zuhause. Es geht darum, potentielle Wärmequellen zu identifizieren. Und darum, dir Planungssicherheit geben zu können, wie du künftig die Wärme in dein Haus bekommst.

Ich will nichts ändern. Muss ich das?
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Niemand wird gezwungen, seine funktionierende Heizung sofort auszutauschen. Es geht um Perspektiven – für heute, aber vor allem morgen und übermorgen.

Dieser Planungsprozess legt ohnehin nicht fest, was die Gemeinde davon letztlich umsetzt. Sie zeigt Möglichkeiten auf. Welche davon genutzt werden, entscheidet deine Kommunalpolitik. Dort solltest du dich auch einbringen, wenn du Anregungen zur Umsetzung der Maßnahmen hast: Jede Gemeindevertretung hat auf ihren Sitzungen eine Bürgerfragestunde. Oder du sprichst Menschen aus der Gemeindevertretung direkt an.

Wer entscheidet über die Planung?
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Der Gemeinderat entscheidet – und kann externe Fachleute zur Unterstützung hinzuziehen.

Genau das hat der Gemeinderat getan, als er die technische Planung bei der Trigenius GmbH beauftragt hat. Wenn diese Pläne dann vorliegen, wird dein Gemeinderat sich damit beschäftigen. Und entscheiden, wie es weitergeht.

Ist das verpflichtend für mich?
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Nein. Die Wärmeplanung macht Vorschläge – keine Gesetze.

Was ist, wenn ich gerade erst renoviert habe?
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Dann bleiben die Maßnahmen bestehen – die Planung schaut in die Zukunft, nicht in die Vergangenheit.

Heißt: Deine Gemeindevertretung wird sich mit den Ergebnissen aus dieser Planung beschäftigen und entscheiden, welche Maßnahmen davon künftig umgesetzt werden sollen. Du kannst von diesen Dingen profitieren und sie nutzen - du musst es aber nicht.

Was passiert, wenn ich nicht mitmache?
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Nichts. Aber du verpasst vielleicht eine Chance auf Förderung oder niedrigere Heizkosten.

Mit einer Wärmeplanung schaffen viele Kommunen auch einen Förderrahmen für notwendige Anpassungsmaßnahmen. Die entgehen dir dann möglicherweise.

Warum betrifft das ausgerechnet unser Dorf?
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Weil die Wärmeversorgung überall angepasst werden muss – nicht nur in Städten.

Und weil deine Gemeindevertretung schlau war: Zum Zeitpunkt des Projektstarts wurden noch Fördergelder vergeben. Denn eine Wärmeplanung ist aufwändig und kostspielig. Deine Gemeinde musste wenig eigenes Geld investieren, kann das dafür in andere Projekte stecken.

Kommt das von der EU?
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Die Idee ist EU-weit verbreitet, aber das Gesetz zur kommunalen Wärmeplanung kommt aus Deutschland.

Warum nicht einfach alles so lassen, wie es ist?
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Weil fossile Brennstoffe teurer und knapper werden. Spätestens seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine und dessen Folgen wissen wir alle, was das bedeutet. Wer vorbereitet ist, hat Vorteile.

Was ist der Unterschied zur Energiewende?
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Die Wärmewende ist ein Teil davon – es geht gezielt ums Heizen, Warmwasser und Gebäude.

Wer macht dieses Projekt?
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Auftraggeber sind 19 Gemeinden, die über die Ämter vertreten werden. Eine Übersicht der Ämter findest du auf der Karte.

Die Initialzündung für ein übergreifendes Projekt hat der Zweckverband Wismar Land schon 2023 gegeben: Eine einzelne kleine Gemeinde wäre kaum in der Lage gewesen, eine effiziente Wärmeplanung zu entwickeln. Im Verbund entsteht hier große Effizienz und Schlagkraft.

Auftragnehmer ist die Trigenius GmbH aus Wismar, in der Kommunikation unterstützt die Agentur 2020 GmbH aus Schwerin.

Wie lange dauert das alles?
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Die Planung dauert etwa zwei Jahre – die Umsetzung ist langfristig gedacht.

Muss ich jetzt eine neue Heizung einbauen – auch wenn meine noch funktioniert?
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Nein. Niemand muss sofort handeln. Die Wärmeplanung zeigt Wege auf, die in den nächsten Jahren sinnvoll sind. Funktionierende Heizungen dürfen weiterlaufen. Es geht um Orientierung für die Zukunft.

Was kostet das alles – und wer trägt die Kosten?
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Die Kosten hängen stark von der gewählten Lösung ab. Ein Anschluss an ein Wärmenetz kostet etwas anderes als eine eigene Wärmepumpe. Wichtig ist: Es gibt staatliche Förderungen und Unterstützung, damit die Kosten tragbar bleiben.

Gibt es Förderungen oder Zuschüsse – oder muss ich alles alleine zahlen?
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Bund und Länder unterstützen die Umstellung auf klimafreundliche Heizungen mit Fördergeldern und Zuschüssen. Je nach Einkommen und Technik können diese sehr hoch ausfallen.

Was ist, wenn ich mir eine neue Heizung gar nicht leisten kann?
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Dann gibt es Hilfen. Förderprogramme sind genau dafür gedacht, einkommensschwächere Haushalte zu entlasten. Außerdem wird die Umstellung so geplant, dass niemand überfordert wird.

Zahlt die Gemeinde was dazu – oder ist das alles nur meine Sache?
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Die Gemeinde selbst fördert in der Regel keine einzelnen Heizungen. Aber sie organisiert die Infrastruktur – zum Beispiel Wärmenetze. Für private Investitionen sind staatliche Programme zuständig.

Wird das Heizen nach der Umstellung teurer oder billiger?
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Das hängt von der Technik ab. Wärmepumpen sind sehr effizient, Wärmenetze oft günstiger als Öl oder Gas. Ziel der Planung ist: bezahlbare Wärme für alle.

Bekomme ich später Probleme, wenn ich nichts ändere?
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Langfristig könnten Heizungen mit Öl oder Gas teurer werden oder strengere Vorgaben erhalten. Wer rechtzeitig umstellt, ist auf der sicheren Seite. Sofortiger Handlungsdruck besteht aber nicht.

Was passiert mit meinem Hauswert, wenn ich keine moderne Heizung habe?
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Ein modernes Heizsystem steigert den Wert einer Immobilie. Alte Heizungen können den Wert senken, weil Käufer oder Mieter mit höheren Energiekosten rechnen müssen.

Müssen jetzt auch Mieter oder Vermieter aktiv werden?
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In erster Linie müssen Vermieter aktiv werden: Sie kümmern sich um die Heizungsanlage, Mieter profitieren von niedrigeren Heizkosten. Die Planung soll Lösungen finden, die für beide tragbar sind.

Lohnt sich das Ganze für mich überhaupt noch im Alter?
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Ja. Auch ältere Menschen profitieren von sinkenden Heizkosten und mehr Komfort. Zudem gibt es Sonderregelungen und Förderungen, die speziell Älteren helfen sollen.

Wird es Sonderregelungen für ältere oder einkommensschwache Menschen geben?
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Ja. Förderprogramme berücksichtigen Einkommen, Alter oder besondere Lebenssituationen. Ziel ist, niemanden zu überfordern.

Ich habe gerade erst viel Geld in eine neue Öl- oder Gasheizung investiert – war das umsonst?
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Nein. Neue Heizungen dürfen viele Jahre weiterlaufen. Erst später, wenn ohnehin ein Austausch ansteht, wird eine Umstellung sinnvoll. Die Investition ist also nicht verloren.

Wie lange habe ich noch Zeit, bevor neue Vorschriften greifen?
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Die Wärmeplanung denkt in Zeiträumen von 10 bis 20 Jahren. Nichts ändert sich von heute auf morgen. Jede Gemeinde legt ihren eigenen Fahrplan fest.

Kann es passieren, dass ich gezwungen werde, mich zu verschulden?
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Nein. Niemand soll in finanzielle Not geraten. Deshalb gibt es Förderungen, lange Übergangszeiten und unterschiedliche technische Wege.

Wer profitiert eigentlich finanziell davon – ich habe den Eindruck, andere verdienen sich daran dumm und dämlich.
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Die Wärmewende soll vor allem den Menschen in der Region zugutekommen: mit stabilen Preisen, weniger Abhängigkeit von Öl und Gas und mehr Wertschöpfung vor Ort. Dass Unternehmen mitarbeiten, ist normal. Entscheidend ist, dass die Region am Ende profitiert.

Funktioniert das neue System auch zuverlässig im tiefsten Winter?
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Ja. Alle vorgeschlagenen Lösungen werden so geplant, dass sie auch an sehr kalten Tagen sicher funktionieren. Wärmepumpen, Netze oder andere Systeme sind erprobt und in vielen Regionen bereits seit Jahren im Einsatz - auch bei Minusgraden.

Was passiert, wenn der Strom ausfällt – frieren wir dann alle?
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Nein. Stromausfälle sind in Deutschland selten und dauern meist nur kurz. Für Notfälle gibt es technische Sicherheitslösungen, damit die Versorgung nicht sofort ausfällt. Zudem arbeiten Gemeinden daran, Netze stabil zu halten und Risiken zu verringern.

Kann die neue Technik mit alten Häusern überhaupt umgehen?
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Ja. Auch ältere Gebäude können an moderne Systeme angeschlossen werden. Manchmal sind kleinere Anpassungen sinnvoll, aber grundsätzlich gibt es für jedes Haus Lösungen - vom Anschluss an ein Netz bis zur individuellen Technik.

Was mache ich, wenn es keine Handwerker oder Fachfirmen in der Nähe gibt?
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Genau deshalb wird frühzeitig geplant. So kann die Gemeinde rechtzeitig Kapazitäten einplanen und mit Handwerkern zusammenarbeiten. Außerdem gibt es Förderprogramme, die Fachkräfte in der Region stärken sollen.

Gibt es überhaupt genug Wärmepumpen oder Anschlussmöglichkeiten?
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Die Nachfrage ist hoch, aber die Produktion läuft auf Hochtouren. Zudem sind Wärmenetze oder andere Systeme Alternativen. Ziel der Wärmeplanung ist es, genau solche Engpässe vorherzusehen und passende Lösungen bereitzustellen.

Wie lange dauert es, bis das alles funktioniert?
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Die Umstellung geschieht nicht von heute auf morgen. Es wird ein Zeitplan erarbeitet, der schrittweise umgesetzt wird - oft über viele Jahre hinweg. So haben alle genug Zeit, sich vorzubereiten.

Gibt es genug Strom und Netzkapazität für die ganzen Wärmepumpen?
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Ja. Der Ausbau von Netzen und erneuerbaren Energien gehört zur Planung dazu. Die Wärmewende wird mit der Stromwende zusammengedacht, damit genug Kapazität da ist.

Was ist, wenn ich auf dem Land lebe und weit weg vom nächsten Ort bin?
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Dann werden dezentrale Lösungen geprüft - etwa individuelle Wärmepumpen, Biomasse oder kleine Nahwärmenetze. Die Wärmeplanung berücksichtigt auch abgelegene Häuser.

Welche Alternativen habe ich, wenn bei mir keine Fernwärme oder Nahwärme möglich ist?
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Dann kommen andere Lösungen infrage. Zum Beispiel Wärmepumpen, Holzpellets oder Hybridheizungen. Es gibt nicht „die eine Lösung“ für alle, sondern mehrere Wege.

Wird mein Haus durch die Umrüstung beschädigt oder aufgerissen?
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Meistens nicht. Kleinere Umbauten können nötig sein, etwa bei Leitungen. Aber große Schäden oder Abrissarbeiten sind nicht zu erwarten. Fachfirmen arbeiten so, dass Beeinträchtigungen minimal bleiben.

Ist das alles sicher – oder gibt es Risiken?
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Alle Technologien sind vielfach erprobt und werden ständig weiterentwickelt. Natürlich gibt es wie bei jeder Technik Punkte, die man beachten muss. Aber die Systeme sind so geplant, dass sie sicher und zuverlässig laufen.

Muss ich mein Dach, meine Fenster oder mein Haus isolieren, damit das überhaupt funktioniert?
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Eine gute Dämmung spart immer Energie und Kosten. Für manche Systeme ist sie besonders hilfreich, zwingend nötig ist sie aber nicht immer. Ob eine Dämmung sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Haus ab.

Was ist, wenn ich handwerklich nichts kann und keine Hilfe habe?
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Das ist kein Problem. Fachfirmen übernehmen Einbau, Anschluss und Wartung. Niemand muss selbst Hand anlegen, wenn er nicht möchte oder kann.

Welche Technik ist denn am besten für mich – ich verstehe da nur Bahnhof?
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Dafür ist die Wärmeplanung da: Sie zeigt, welche Lösungen in deiner Region passen. Beratung bekommst du außerdem von der Kommune oder von Energieberatern, die dir die Optionen verständlich erklären.

Werden Öfen und Kamine auch irgendwann verboten?
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Ein generelles Verbot ist nach aktuellem Stand nicht geplant. Es gibt aber Regeln für den Betrieb, damit Emissionen begrenzt bleiben. Wer einen modernen Ofen nutzt, kann ihn in der Regel auch weiterhin betreiben.

Wenn hier eine Biogasanlage gebaut werden soll, stinkt das nicht?
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Biogasanlagen gibt es schon lange. Sie werden heute so gebaut, dass Gerüche weitgehend vermieden werden. Moderne Filter- und Abdecksysteme sorgen dafür, dass die Belastung für Anwohnerinnen und Anwohner sehr gering bleibt.

Wird unsere Landschaft bald vollgestellt mit Windrädern?
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Die Wärmeplanung selbst entscheidet nicht über Windkraftanlagen. Solche Fragen fallen in andere Planungen, die streng geprüft und abgewogen werden - mit Beteiligung der Öffentlichkeit. Ziel ist immer ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Energieerzeugung, Landschaftsschutz und Akzeptanz.

Wird es laut durch Windkraft oder neue Wärmepumpen?
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Wärmepumpen sind heute so leise wie moderne Kühlschränke. Auch für Windkraftanlagen gibt es strenge Vorgaben zu Abständen und Lärmschutz. Niemand soll durch Lärm unzumutbar belastet werden.

Muss ich Angst haben vor gesundheitlichen Folgen durch Infraschall oder andere Dinge?
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Nein. Alle Anlagen müssen Grenzwerte einhalten, die wissenschaftlich geprüft sind. Studien zeigen, dass die gesundheitlichen Risiken sehr gering sind, wenn diese Regeln eingehalten werden.

Werden jetzt überall Felder mit Solaranlagen zugepflastert?
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Vorweg: Die Kommunale Wärmeplanung entscheidet nicht über die Errichtung von PV-Anlagen. Sie gibt einen Rahmen, in dem die Gemeinde die Wärmeversorgung sicherstellen kann.
Unabhängig davon: Solaranlagen werden gezielt dort errichtet, wo es sinnvoll ist. Viele Gemeinden setzen zudem auf „Agri-Photovoltaik“: Dort können Landwirtschaft und Solarstrom kombiniert werden, also zum Beispiel Kartoffeln und Strom auf demselben Feld.

Geht dann noch Ackerbau – oder müssen wir bald Strom statt Kartoffeln anbauen?
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Landwirtschaft bleibt wichtig. Es geht nicht darum, ganze Regionen umzuwandeln, sondern ergänzend Flächen für erneuerbare Energien zu nutzen. Häufig profitieren Landwirte sogar von zusätzlichen Einnahmen.

Was ist mit dem Wald – wird der jetzt auch noch abgeholzt?
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Nein. Wälder sind geschützt. Für die Energieversorgung werden keine großflächigen Wälder gerodet. Im Gegenteil: Nachhaltige Wärme- und Energieplanung trägt dazu bei, Natur und Klima zu bewahren.

Dient das alles wirklich der Region, oder profitieren wieder nur große Investoren?
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Die Wärmeplanung will genau das Gegenteil: Sie soll Vorteile für die Region schaffen: niedrigere Kosten, sichere Versorgung, Arbeitsplätze vor Ort. Investoren können beteiligt sein, aber die Gemeinde entscheidet, wie Projekte gestaltet werden.

Wird mein Grundstück weniger wert, wenn in der Nähe so etwas gebaut wird?
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In vielen Fällen passiert das Gegenteil: Eine moderne Energieversorgung steigert die Attraktivität einer Region. Wertverluste sind selten, da bei allen Projekten auch Rücksicht auf das Wohnumfeld genommen wird.

Ist die Umweltbelastung durch Solarmodule und Batterien nicht auch ein Problem?
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Herstellung und Entsorgung werden streng überwacht. Moderne Module halten 20–30 Jahre, Batterien werden zunehmend recycelt. Unter dem Strich ist die Umweltbilanz deutlich besser als bei fossilen Energien.

Wird der Strom aus Wind und Sonne überhaupt reichen - oder brauchen wir trotzdem Kohle?
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Das Ziel ist eine Versorgung aus 100 % erneuerbaren Energien. Dafür werden Stromnetze ausgebaut und Speicherlösungen entwickelt. Kohle und Gas sollen Schritt für Schritt überflüssig werden.

Was passiert mit den Anlagen am Ende der Lebensdauer: wohin mit dem Müll?
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Für Solarmodule, Windräder und Batterien gibt es Rücknahme- und Recyclingpflichten. Ein großer Teil der Materialien – wie Glas, Metalle oder Kunststoffe – kann wiederverwertet werden.

Gibt es überhaupt genug Fläche oder wird hier bald alles zugebaut?
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Deutschland hat genug geeignete Flächen. Jede Gemeinde prüft sorgfältig, wo Anlagen sinnvoll sind und wo nicht. Naturschutz, Landwirtschaft und Lebensqualität werden in der Planung berücksichtigt.

Muss ich PV auf mein Haus machen oder kann ich das ablehnen?
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Niemand wird gezwungen, eine Solaranlage auf sein Dach zu bauen. Wer möchte, kann davon profitieren. Muss aber nicht.

Warum wird der Strom teurer, obwohl wir doch immer mehr selbst erzeugen?
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Die Strompreise hängen nicht nur von der Erzeugung ab, sondern auch von Netzen, Steuern und Abgaben. Langfristig helfen erneuerbare Energien aber, die Preise zu stabilisieren: weil Sonne und Wind kostenlos sind.

Wer entscheidet, was hier gemacht wird – und wer hat was davon?
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Am Ende entscheidet deine Gemeindevertretung. Sie wägt Interessen ab und beschließt, welche Maßnahmen umgesetzt werden. Profitieren sollen vor allem die Menschen vor Ort: mit stabilen Kosten, Versorgungssicherheit und regionaler Wertschöpfung.

Wurde die Bevölkerung vorher gefragt – oder kommt alles von oben?
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Nein, es kommt nicht „von oben“. Die Wärmeplanung lebt davon, dass Bürgerinnen und Bürger einbezogen werden – über Informationsveranstaltungen, Beteiligungsformate und Rückmeldungen.

Gibt es eine Abstimmung oder Bürgerbeteiligung?
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Ja. Jede Gemeinde organisiert Beteiligung – zum Beispiel durch Gemeindevertretersitzungen, Bürgerversammlungen oder Fragebögen. Dort können Anregungen eingebracht werden.

Wie läuft die Planung konkret ab – und wo kann ich mir das anschauen?
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Zuerst wird der Ist-Stand erhoben, dann werden verschiedene Szenarien entwickelt. Diese werden in den Gemeindevertretungen besprochen und öffentlich vorgestellt. Ergebnisse findest du auf dieser Webseite, bei den Sitzungen der Gemeindevertretung oder im Amtsblatt.

Kann ich irgendwo mitreden – oder steht alles schon fest?
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Du kannst mitreden. Die Planung zeigt Möglichkeiten auf – sie ist kein fertiger Bauplan. Welche Ideen umgesetzt werden, beschließt später deine Gemeindevertretung.

Wie erfahre ich, ob mein Haus betroffen ist?
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Im Laufe der Planung entstehen Karten und Konzepte, aus denen hervorgeht, welche Gebiete an Netze angeschlossen werden könnten und wo andere Lösungen sinnvoll sind. Diese Infos werden öffentlich zugänglich gemacht.

Wird auf unsere Region überhaupt Rücksicht genommen?
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Ja. Jede Planung ist lokal zugeschnitten. Sie berücksichtigt die Struktur der Region – von Dörfern bis zu Städten – und sucht Lösungen, die hier passen.

Wer sind die Planer – kennt man die, oder kommen die von weit weg?
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Die Ausschreibung für dieses Projekt hat ein heimisches Ingenieurbüro aus Wismar gewonnen, die Trigenius GmbH. Dort gibt es bereits Erfahrungen mit solchen und anderen Projekten im Kontext der Wärmewende. Gemeinsam mit der in Schwerin ansässigen Kommunikationsagentur 2020 GmbH führt Trigenius dieses Vorhaben in enger Abstimmung mit dem Zweckverband Wismar und den Ämtern.

Was passiert, wenn viele hier im Ort nicht mitmachen wollen?
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Die Wärmeplanung ist eine Orientierung, kein Zwang. Niemand wird gegen seinen Willen sofort umgestellt. Aber: Je mehr Menschen mitmachen, desto besser funktionieren gemeinsame Lösungen.

Wird unser Dorf durch die Planung schlechter gestellt als andere Orte?
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Nein. Jede Gemeinde entwickelt ein eigenes Konzept. Unterschiede gibt es nur, weil die Ausgangslagen verschieden sind – zum Beispiel durch vorhandene Netze oder Gebäude.

Was kann ich tun, wenn ich mit der Planung nicht einverstanden bin?
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Du kannst dich bei Beteiligungsveranstaltungen äußern, Gemeindevertreter ansprechen oder Eingaben machen. Deine Meinung fließt in die Diskussion ein.

Gibt es Ansprechpartner vor Ort – oder läuft alles anonym über Behörden?
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Es gibt immer eine verantwortliche Stelle in der Gemeinde oder beim Planungsbüro. Dort kannst du Fragen stellen oder Rückmeldungen geben.

Wird meine Privatsphäre gewahrt – oder wird alles durchleuchtet?
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Die Planung arbeitet mit allgemeinen Daten, etwa zu Gebäuden oder Energieverbräuchen. Persönliche Daten einzelner Haushalte werden nicht veröffentlicht. Deine Privatsphäre bleibt geschützt.

Kommen dann bald Kontrolleure ins Haus?
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Nein. Es gibt keine Pflichtbesuche oder Kontrollen. Die Planung basiert auf statistischen Daten und öffentlichen Informationen.

Wie kann ich sicher sein, dass das alles ehrlich und transparent abläuft?
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Die Ergebnisse werden öffentlich vorgestellt und diskutiert. Bürgerinnen und Bürger können Fragen stellen, Gemeinden müssen Rechenschaft ablegen. So ist jederzeit nachvollziehbar, wie Entscheidungen getroffen wurden.